Forex-Trading für Anfänger – 17 Tipps & Strategien für das spekulieren mit Währungen

Forex Trading lernen - Strategien Tipps für Anfänger für das Spekulieren auf Währungen und Wechselkurse

Forex-Trading ist besonders für Anfänger die gerade erst lernen wollen, wie man auf Wechselkurse von Währungen spekuliert, recht komplex und schnelllebig. Allerdings existieren einige Grundregeln, die schnell zu ersten Gewinnen führen können oder zu große Verluste zumindest verhindern. Dazu gehört etwa, sich nicht von Emotionen leiten zu lassen und das eigene Handeln stets zu hinterfragen. Aber auch die Wahl des Forex-Brokers, die Verwendung einer adäquaten Tradingsoftware und die Durchführung technischer Analysen bilden die Grundbausteine für erfolgreiches Forex-Trading. Die folgenden 17 Tipps helfen dabei, langfristig Gewinne beim Forex-Trading zu erzielen.

Auf ein Währungspaar konzentrieren

Wer neu im Bereich des Forex-Trading ist, muss sich zunächst mit den Besonderheiten der Devisenmärkte vertraut machen. Daher sollte anfangs lediglich ein einzelnes Währungspaar gehandelt werden. Zu Beginn eignen sich vor allem die sogenannten Majors, also Währungen großer Wirtschaftsräume. Insbesondere das Paar Euro / US-Dollar ist aufgrund der geringen Kosten, der recht hohen Stabilität und des großen Informationsangebots zu empfehlen.

Kein Trading ohne Strategie

Eigentlich erscheint es als Selbstverständlichkeit, dass Aktionen an den Finanzmärkten einer gewissen Strategie unterliegen sollten. Allerdings ist besonders beim Forex-Trading zu beobachten, dass Neueinsteiger Positionen aus reinem Bauchgefühl heraus eröffnen. Auf Dauer können so keine Gewinne entstehen.

Stopps nutzen

Forex ist ein sehr volatiler Markt. Die eigenen Positionen sollten daher stets abgesichert werden. Durch eine Stopp-Loss-Order ist es beispielsweise möglich, Positionen automatisch zu verkaufen, wenn der Kurs auf ein bestimmtes Niveau fällt. Bei extremen Ereignissen kann es allerdings dennoch vorkommen, dass ein Verkauf zum festgelegten Stopp-Loss-Kurs nicht möglich ist. Dessen sollte man sich Bewusst sein.

Größte der Positionen begrenzen

Zum Risikomanagement bei Forex-Trading zählt auch, dass einzelne Positionen immer nur einen geringen Teil des kompletten Portfolios ausmachen. Zwischen 1 und 3 % des verfügbaren Kapitals sollten maximal in eine Position investiert werden. Andernfalls sind die Verluste zu groß.

Emotionen abstellen

rufezeichen-gelbAllzu häufig lassen sich Trader von Gewinnen und Verlusten beeinflussen. Sind mehrere Positionen im Plus, entsteht ein Gefühl der Unbezwingbarkeit. Verluste sorgen hingegen dafür, dass diese durch neue Positionen zwanghaft wieder ausgeglichen werden sollen. Wer dieses – auch bei Pokerspielern häufig feststellbare Phänomen – bei sich selbst beobachten sollte, tut gut daran, den Forex-Handel für diesen Tag zu beenden. Emotionale Entscheidungen führen an den Finanzmärkten nur mit viel Glück zu einem Anlageerfolg.

Verluste mitnehmen

Auf den ersten Blick mag der Tipp paradox klingen. Allerdings sollten Trader niemals darauf warten, dass eine Position irgendwann wieder im Plus landet. Ist die Wahrscheinlichkeit hierfür gering, ist es sinnvoller, die Positionen mit einem moderaten Verlust zu schließen.

Die richtige Ausstattung

Die verwendete Handelssoftware muss den Anforderungen des Forex-Handels in jeglicher Hinsicht gerecht werden. Besonders hilfreich ist es, wenn sich das Programm individuell anpassen lässt. Zudem sollte die technische Stabilität hoch und die Geschwindigkeit der Plattform möglichst schnell sein. Viele Broker setzen im Bereich Forex-Trading auf den MetaTrader 4.

MetaTrader 4
Der Aufbau des MetaTrader 4.

Technische Analyse

Zu den bewährtesten Instrumenten des Forex-Trading zählt die sogenannte technische Analyse. Mit ihrer Hilfe lassen sich beispielsweise Ein- und Ausstiegszeitpunkte finden. Trader sollten daher unbedingt auf das Hilfsmittel zurückgreifen. Möglich ist das beispielsweise über die angesprochene Plattform MetaTrader 4.

Mit dem Demokonto Forex Trading lernen

Neueinsteiger im Devisenhandel sollten nicht direkt mit echtem Geld handeln. Vielmehr gilt es, sich zunächst grundlegendes Wissen über das Forex-Trading anzueignen. Anschließend können dann mithilfe von virtuellen Demokonten erste Gehversuche am Forex-Markt erfolgen.

Einsätze sukzessive erhöhen

Nach der Testphase im Demokonto wird mit realem Geld getradet. Dabei sollten die Einsätze zu Beginn recht moderat ausfallen. Bis die Mechanismen des Forex-Markts wirklich verstanden und verinnerlicht werden, dauert es einige Zeit. Ist der Lernerfolg spürbar, kann der Kapitalstock dann immer weiter erhöht werden.

Erfolgsanalyse

In regelmäßigen Abständen sollten Trader ihre getätigten Trades überprüfen. Es gilt herauszufinden, warum Positionen Gewinne oder Verluste erzielt haben. Lag es am Faktor Zufallen oder doch an der eigenen Strategie? Die gewonnen Erkenntnisse werden dann anschließend aktiv umgesetzt.

Auf die Kosten achten

Die Rendite beim Forex-Trading ist unter anderem auch von den Kosten abhängig. Über diese bestimmt wiederum der eigene Broker. Trader sollten daher in regelmäßigen Abständen Kostenvergleiche von Brokern durchführen. So können höhere Gewinne erzielt werden, ohne dass der Forex-Handel an sich tatsächlich erfolgreicher gestaltet wird.

Volle Konzentration auf das Forex-Trading

Multitasking ist beim Forex-Handel absolut fehl am Platz. Wer der Informationsflut und Schnelllebigkeit des Devisenhandels gerecht werden möchte, muss dem Markt seine volle Aufmerksamkeit schenken. Andere Tätigkeiten sollten nicht ausgeführt werden.

Nicht zwanghaft traden

Es gibt Tage, an denen kaum Bewegung im Markt ist. Für Forex-Trader bieten diese Handelstage kaum Chancen auf Gewinne. Unter keinen Umständen sollte dann versucht werden, Gewinne zu erzwingen. Es ist sinnvoller, das Forex-Trading zu beenden und am Folgetag fortzusetzen.

Wichtige Meldungen einkalkulieren

Der Forex-Markt wird in hohem Maße von bestimmten Notenbanken beeinflusst. Es empfiehlt sich daher, am Anfang jeder Handelswoche kurz zu überprüfen, ob wichtige Entscheidungen anstehen. Dabei kann es sich etwa um Sitzungen der EZB oder Leitzinsentscheidungen handeln.

Volatilität nutzen

Forex-Trader sehen sich oft einer enormen Volatilität des Markts gegenüber. Für etwas erfahrenere Trader bieten sich hieraus Chancen. Die Schwankungen können genutzt werden, um besonders hohe Gewinne einzufahren.

Konsequent und langatmig sein

Wer dauerhaft erfolgreiches Forex-Trading betreiben möchte, wird zwischendurch immer wieder kleinere Rückschläge erleiden. Davon dürfen sich Anleger nicht entmutigen lassen. Es gilt, die eigenen Strategien konsequent zu verfolgen und auf Basis der Erfolgsanalyse anzupassen.

Fazit: Forex-Trading ohne Emotionen und mit Strategie

geldregenWer erfolgreich mit Devisen handeln möchte, sollte sich nicht von seinen Emotionen leiten lassen. Trading-Entscheidungen werden ausschließlich aufgrund rationaler Aspekte – wie etwa einer technischen Analyse – getroffen. Anfängern ist zu empfehlen, sich zu Beginn auf ein einziges Forex-Paar zu konzentrieren und erste Erfahrungen im Demokonto zu sammeln. Anschließend können die Einsätze sukzessive erhöht werden. Essenziell für den Erfolg beim Forex-Trading ist zudem, regelmäßig einen Brokervergleich durchzuführen. So können die Kosten effizient gesenkt und die Rendite gesteigert werden.

 

Hinweis: Forex-Handel kann zu erheblichen Verlusten führen. Informieren Sie sich zuerst ausführlich und lernen Sie die Funktionen kennen, bevor Sie mit echtem Geld spekulieren!

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