Österreichische Paare führen ihre Finanzen gerne getrennt

Laut einer aktuellen Umfrage der ING-DiBA Austriatrennen Paare in Österreich ihre Finanzen im Vergleich zu Paaren in anderen Ländern Europas besonder gerne. Fast 40% der Paare zwischen Wien und Vorarlberg verwalten Konten und Ersparnisse lieber eigenständig – das sind fast 15% mehr als der europäische Durchschnitt. Auch innerhalb Österreichs gibt es spannende Unterschiede.

Beim Geld gilt: „Jedem das Seine“

Geht es um die eigenen finanziellen Mittel, sind viele Paare in Österreich, verheiratet oder nicht, lieber separat unterwegs. Ob nun für die einfachere Verwaltung, den schnelleren Überblick, oder einfach aus Prinzip –

  • ganze 39% der Paare in Österreich führen ihre Finanzen, z.B. ein Girokonto, im Alleingang.
  • Im Nachbarland Deutschland sind es mit 27% bereits deutlich weniger,
  • der europäische Durchschnitt liegt sogar nur bei 25% – Österreich ist Europameister!

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern sind nach Umfrageergebnissen erstaunlich groß.

  • In Oberösterreich verzichten 50% der Paare auf das Zusammenlegen ihres Geldes,
  • im Burgenland sind es nur 19%.
  • Mit 28% kommt Vorarlberg dem europäischen Gesamtdurchschnitt am nächsten.
  • Steirer, Wiener und Tiroler übersteigen mit 42-46%, ähnlich den Oberösterreichern, den Durchschnitt des eigenen Landes.

Getrennte Konten und trotzdem glücklich

Die gute Botschaft zum anstehenden Valentinstag: Auch Paare mit getrennten Konten sind glücklich. 38% der getrennt agierenden Paare in Österreich bezeichnen sich selbst als glücklich. Im Europadurchschnitt sieht das mit 23% schon etwas anders aus. Von den 36% der Paare, die auch in Sachen Finanzen auf ein Miteinander setzen, sind nach eigenen Angaben 35% glücklich. Im Europadurchschnitt verwalten 53% der Paare ihre Finanzen gemeinsam, davon bezeichnen sich sogar 55% der Befragten als glücklich.

Die Umfrage ist ein Teil der ING International Survey, die in 13 Ländern Europas durchgeführt wird. Behandelte Themen sind zum Beispiel „Sparen, persönliche Finanzen, Digitalisierung/Banking und Wohnen“. In Österreich wurden rund 1.000, insgesamt 13.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

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